Weibliche A-Jugenden, Saisonausblick 2018/2019

700_wA_Buliauftakt_Teamvors.jpgMannschaftsfoto der weiblichen A-Jugend - hintere Reihe (v.l.n.r.): Julie Jacobs, Leonie Bollenbach, Melanie Grawe, Sarah Matysiak, Angelina Keil, Sophie von Römer, Michelle Wotzka, Luisa Strubel. Vorne: Trainerin Agnes von Römer, Jill Reuter, Feline Teuscher, Linn Freilinger, Sophie Weber, Annika Puhl, Ariane Hilbig, Mara Schweisfurth, Selina Schunck. Es fehlen: Jona Reese und Melissa Kirchner. Foto: Sportfreunde Budenheim / Ingo Fischer

Weibliche A-Jugenden (Bundesliga und Oberliga RPS)
Freude auf „rotzfrechen Tempohandball“

Nur eine Torfrau und vier Feldspielerinnen sind den Sportfreunden Budenheim aus dem A-Jugend-Bundesligakader der vergangenen Saison geblieben – und unter den Abgängen sind die beiden Jugendnationalspielerinnen Alicia Soffel und Paulina Golla. Trainerin Agnes von Römer stand daher vor der Aufgabe, für die neue Spielzeit ein völlig neues Team zu formieren und mit diesem eine Spielweise zu erarbeiten, in der die jetzt in der Pflicht stehenden A-Jugendlichen ihre Stärken voll ausspielen können.


Viel Zeit blieb nach dem vorzeitigen Saisonende nicht: Da das angestrebte Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft und damit die direkte Wieder-Qualifikation für die Jugendbundesliga Handball (JBLH) verpasst wurde, musste die neue Formation bereits im Mai zunächst die regionale und anschließend die überregionale Qualifikationsrunde zur JBLH im Wettbewerb mit den besten rheinland-pfälzischen, saarländischen und hessischen Teams bestreiten. Diese Hürde meisterte das Team mit Bravour.

Der aus zwei Neuzugängen – Julie Jacobs und Sarah Matysiak – und vielen Spielerinnen aus der B-Jugend-Mannschaft des Vorjahres, von denen nur Sophie von Römer in der vergangenen Saison Bundesligaluft schnuppern durfte, bestehende Kader überstand die erste Qualifikationsrunde verlustpunktfrei und musste sich in der zweiten nur der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt knapp geschlagen geben. Damit hatte sich die Budenheimer Mannschaft vorzeitig erneut für die höchste deutsche Jugendspielklasse qualifiziert.

Schwer auszurechnen

„Das Sportfreunde-Team ist auf allen Positionen ausgeglichen und gut besetzt, die Spielerinnen sind unkonventionell und schnell – also hoffentlich schlecht ausrechenbar für die Gegner“, charakterisiert Agnes von Römer ihre Mannschaft. Die Feinabstimmung fehle allerdings noch, genauso wie konsequente Disziplin in Abwehr und Angriff. Hier hilft sicherlich, dass sich Melanie Grawe nach der Qualifikation und ihren Abiturarbeiten als dritte Spielerin neben Jill Reuter und Feline Teuscher aus dem Mainz-05-Drittligateam der A-Jugend-Bundesligamannschaft angeschlossen hat.

Grawe ist ebenso eine klassische Rückraumshooterin wie Jona Reese, die zudem aktiv beim Aufstiegsaspiranten und Rheinhessenliga-Vizemeister TV Bodenheim spielt, Leonie Bollenbach aus der eigenen Oberliga-Damenmannschaft sowie Julie Jacobs, die ihr Aktivenspielrecht bei der HSG Hunsrück in der Oberliga ausübt. Weitere Spielerinnen wie Sophie Weber, Ariane Hilbig und Annika Puhl sind flexibel auch auf den Außenpositionen oder am Kreis einsetzbar.

Ebenfalls zu Team zählen die B-Jugendlichen Selina Schunck, Mara Schweisfurth, Luisa Strubel und Michelle Wotzka, die primär in der wA-Oberliga zum Einsatz kommen werden, aber bei Gelegenheit vielleicht auch einmal das Bundesligaparkett betreten können. Gefordert werden und den Konkurrenzkampf nicht scheuen dürfen sicherlich die drei Torhüterinnen im Team: Melissa Kirchner steht aufgrund ihrer Verpflichtung im Drittligakader der TSG Eddersheim vorwiegend für die Bundesligaspiele zur Verfügung, während Angelina Keil und Sarah Matysiak auch die wA-Oberligaspiele bestreiten und zudem in den Budenheimer Damenmannschaften spielen werden.

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Melissa Kirchner und Jona Reese.

Immer gut für eine Überraschung

Dadurch dass die weibliche A-Jugend der Sportfreunde in der Oberliga und in der Bundesliga antritt, werden alle Spielerinnen ausreichend Einsatzzeiten erhalten und Spielpraxis sammeln können, was der Zielsetzung des Vereins – Ausbildung flexibler, technisch und taktisch erfahrener, robuster und konditionell belastbarer Spielerinnen – gerecht wird. Wie weit die Mädchen in dem doch sehr zusammengewürfelten Kader in der Bundesligasaison im Wettstreit mit den Handballinternaten und Mannschaften, deren Schwerpunkt auf der Arbeit im Bundesligakader liegt, kommen werden, lässt sich schwer prognostizieren – zu wechselhaft sind die bislang gezeigten Leistungen.

„Allerdings ist den Mädchen jederzeit eine Überraschung zuzutrauen – und warum nicht, wenn es darauf ankommt“, hofft Agnes von Römer, die sich auf einen ansprechenden, „rotzfrechen“ Tempohandball ihrer Mädels freut. Das erste Mal hoffentlich bereits an diesem Samstag, wenn die Sportfreunde Budenheim ab 16 Uhr zum Auftakt der Bundesliga-Vorrunde auswärts beim westfälischen Topverein BV Borussia Dortmund (Sporthalle Kreuzstraße, Kreuzstraße 161, 44137 Dortmund) antreten werden.

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