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Neuzugänge #2 und #3: Willkommen zurück, Theresa Horstmann und Dorina Nahm!

Theresa_Dorina_700.jpgDie Neuzugänge #2 und #3 der Sportfreunde, Theresa Horstmann (l.) und Dorina Nahm, spielen seit mehr als zehn Jahren zusammen Handball – zuletzt in der Dritten Bundesliga. Foto: Sportfreunde Budenheim

„Wir sind ein eingespieltes Team“
Theresa Horstmann und Dorina Nahm kehren vom Drittligisten Mainz 05 II zu den Sportfreunden zurück


Mit Kreisläuferin Dorina Nahm (21) und Rückraumspielerin Theresa Horstmann (20) kehren zwei Spielerinnen zu den Sportfreunden Budenheim zurück, die beide Teil der erfolgreichsten Jugendmannschaft in der Vereinsgeschichte sind. Zwei Jahre, nachdem sie in die Dritte Bundesliga aufgestiegen sind und dort reichlich Erfahrung sammeln konnten, werden die beiden Freundinnen, die sich nicht nur auf der Platte blind verstehen, nun als Neuzugänge Zwei und Drei die Entwicklung des Budenheimer Oberliga-Teams mit vorantreiben. Im Interview blicken sie zurück auf ihre gemeinsame Jugendhandballzeit, erzählen, warum sie sich damals für den Wechsel zu Mainz 05 entschieden haben und warum die Rückkehr zu den Sportfreunden jetzt der richtige Schritt ist.


Der Sportfreund: Dorina und Theresa, herzlich willkommen zurück! Ihr habt Eure gesamte Jugendzeit bei den Sportfreunden Budenheim durchlaufen. Der große Höhepunkt war unbestritten das Final 4 der B-Jugend um die Deutsche Meisterschaft in der Budenheimer Waldsporthalle. Wie habt ihr diese beiden Tage im Mai 2016 erlebt?

Dorina Nahm: Es war extrem aufregend. Ich war noch nie so nervös vor einem Spiel wie an dem Samstag im Halbfinale gegen Blomberg. Wir waren von den vier Teams definitiv der Underdog, und es war ein krasses Gefühl, vor den eigenen Fans, in der prall gefüllten Waldsporthalle gegen so hochkarätige Mannschaften zu spielen. Umso schöner war es, dass wir das Halbfinale zwar knapp verloren haben, das Spiel um Platz 3 aber sogar gewinnen konnten. Damit haben wir bewiesen, dass wir zu den besten Jugendteams Deutschlands gehörten.

Theresa Horstmann: Ja es war definitiv sehr aufregend, aber die Freude war genauso groß. Wir haben die ganze Saison auf diesen Moment hingearbeitet, und es hat ja auch erstaunlich gut geklappt.

 

Steckbrief Dorina Nahm

Geboren: 17. März 1999 in Mainz
Aufgewachsen in Budenheim
Spitzname: Dodo
Größe: 1,78 Meter
Beruf: Erstes Ausbildungsjahr zur tiermedizinischen Fachangestellten
Wurfhand: rechts
Position: Kreis
Weitere Hobbys: Freunde treffen, Lesen, Kaltgetränke genießen
Bisherige Vereine: Sportfreunde Budenheim und Mainz 05

 

Der Sportfreund: Eure „altbekannte“ – für den Rest der Mannschaft neue – Mitspielerin Anika Kilian hat in ihrem Spielerinnen-Interview sinngemäß gesagt, dass bei den Aktiven der Teamgedanke im Mittelpunkt stehe. Im Jugendhandball gehe es hingegen hauptsächlich darum, dass sich die einzelnen Spielerinnen weiterentwickeln. Unter Trainerin Agnes von Römer wart Ihr beide Teil der erfolgreichsten Jugendmannschaft, die die Sportfreunde jemals hatten – teilt Ihr Anikas Einschätzung?

Theresa Horstmann: In den einzelnen Jugendstufen ist man entweder im jüngeren Jahrgang und muss sich irgendwie beweisen, oder man ist der ältere Jahrgang und muss Verantwortung übernehmen. Bei den Aktiven spielt das Alter dagegen meist keine allzu große Rolle, weil der körperliche Unterschied nicht mehr so groß ist. Mir hat es in der Jugend zwar auch sehr gut gefallen – aber der Reiz, um Aufstiege oder gegen den Abstieg zu kämpfen, ist bei den Aktiven schon ein bisschen größer.

Dorina Nahm: Wir waren in der Jugend ein sehr starkes Team in Budenheim, in dem mit Alicia Soffel und Paulina Golla zwei Spielerinnen herausstachen. Aber zum Final Four um die Deutsche Meisterschaft haben uns nicht allein die beiden heutigen Bundesliga-Spielerinnen gebracht, sondern wir haben es als Team gemeinsam geschafft. Der Fokus in unserer Jugendzeit lag immer auf der Mannschaft, und nicht allein darauf, einzelne Spielerinnen individuell weiter zu bringen. Und, Theresa, klar sind Spiele um den Abstieg oder Aufstieg spannend, aber auch einige Meisterschaftsspiele in der Jugend waren überragend. Etwa, als wir das letzte B-Jugend-Oberliga-Spiel der Saison gegen Verfolger Ludwigshafen gewonnen und dadurch den Titel geholt haben – das war ein Wahnsinns-Gefühl!

Theresa Horstmann: Da hast Du natürlich auch wieder Recht (lacht).

Der Sportfreund: War dieser Teamgeist das Geheimnis des Erfolgs in der Jugend, weil er Euch ermöglicht hat, als Mannschaft stärker als die meisten Handballinternats-Teams der Bundesligisten aufzutreten, obwohl diese insgesamt die stärkeren Einzelspielerinnen hatten?

Dorina Nahm: Das ist gut möglich. Wir hatten in der Mannschaft alle einen sehr guten Draht zueinander, was für das Zusammenspiel enorm wichtig ist. Ich kann mir vorstellen, dass es in den Handballinternaten auch viel Konkurrenzkampf gibt. Für den Deutschen Meistertitel hat unser Teamgeist aber leider nicht gereicht, sondern es hat sich letztendlich doch die individuelle Stärke der HSG Blomberg durchgesetzt.

Theresa Horstmann: Ich weiß nicht, wie es in Leistungssport-Internaten abläuft, aber vermutlich gibt es dort mehr Konkurrenzkampf als bei uns damals. Und ein zu starker interner Konkurrenzkampf spitzt das Mannschaftsklima zu. Wir wollten ja damals nur Spaß am Handballspielen haben, und aus dieser Freude an unserem Lieblingssport wurden dann sehr erfolgreiche Spielzeiten. Wir hatten jedenfalls eine klasse Mannschaft, die auch oft abseits des Feldes etwas zusammen unternommen hat, was bis heute immer noch so ist. Dieser Teamgeist war auf dem Spielfeld sicherlich zu spüren.

Steckbrief Theresa Horstmann

Geboren: 15.07.1999 in Uster (Schweiz)
Aufgewachsen in Budenheim
Spitzname: Resi / Thorsten
Größe: 1,74 Meter
Beruf: Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin
Wurfhand: rechts 
Position: Rückraum
Weitere Hobbys: Freunde treffen, Lesen, Kaltgetränke genießen, Reisen und alles an Sport (außer Tanzen) 
Bisherige Vereine: Sportfreunde Budenheim und Mainz 05



Der Sportfreund: Eine Gemeinsamkeit mit Anika habt ihr in einem wichtigen Punkt Eurer Sport-Biografie: Ihr alle seid durch Eure älteren Brüder zum Handball gekommen. Erzählt mal von Euren handballerischen Anfängen und welchen Anteil Julius und Dominik daran hatten.

Theresa Horstmann: Ich war früher viel bei den Spielen meines Bruders, und irgendwie ist ja alles toll, was der große Bruder so macht (lacht)! Da meine restliche Familie mit Handball nicht viel am Hut hatte, kann meine Begeisterung also nur vom Julius gekommen sein.

Dorina Nahm: Meine Mutter hat mich immer zu Dominiks Spielen geschleppt, sie gehörte selbst zum Trainerteam. Wie Theresa schon sagte: Was der große Bruder macht, ist immer cool. Ich wollte es also auch machen und habe schnell Gefallen daran gefunden.

Der Sportfreund: Weitere Highlights Eurer Handballjugend bei den Sportfreunden waren die IBOTs. Was macht den Reiz des Internationalen Biberacher Osterturniers aus?

Dorina Nahm: Ich bin schon seit dem ersten Jahr in der D-Jugend mitgefahren, obwohl es eigentlich erst für C-Jugend-Teams losgeht. Es waren tolle Erfahrungen. Ich hatte immer meine besten Freunde im Team, und es hat sich fast angefühlt wie ein gemeinsamer Urlaub. Davor waren immer noch Trainingslager in der Schweiz oder in Süddeutschland, sodass wir eine Woche mit sechs Jugendteams und unseren Betreuern unterwegs waren. Das IBOT ist einfach ein klasse Turnier. Allein seine Größe, die ganze Organisation und die Spiele gegen Teams aus dem Ausland, die einen ganz anderen Handball spielen als wir selbst und die Teams aus unseren Ligen! Das gemeinsame Übernachten im Klassenraum oder die legendären Essen beim Mexikaner, mit dem alle Budenheimer Teams unabhängig von den Platzierungen unsere gemeinsame Zeit gekrönt haben, hat jedes Mal den Zusammenhalt gestärkt. Und ein ganz besonderes Erlebnis war natürlich, als wir das IBOT zum ersten Mal gewonnen haben.


Theresa Horstmann im April 2018 bei ihrem vorerst letzten Spiel für die Sportfreunde Budenheim, als sich das damalige Rheinhessenliga-Team in einem Herzschlagfinale die Meisterschaft gegen den TV Bodenheim sicherte.


Der Sportfreund: Theresa, was sind Dorinas Stärken und die Schwächen?

Dorina Nahm: Jetzt wird‘s ernst (lacht).

Theresa Horstmann: Dorina steht am Kreis meistens an der richtigen Stelle. Wenn ich sie anschaue, weiß sie sofort, was ich will. Sprich: Ihr Stellungsspiel im Angriff und ihre Sperren sind Bombe. In der Defensive haut sie immer schön drauf, vor allem in der 6:0-Abwehr. Schwäche – verzeih‘ mir, Dorina – ist die Schnelligkeit. Sonst gibts wenig.

Dorina Nahm: Ja gut, dass ich lahm bin, weiß jeder, dazu stehe ich. Theresa und ich sind im Angriff ein eingespieltes Team. Wir spielen seit mindestens zehn Jahren zusammen – da weiß die eine einfach fast immer, was die andere als nächstes machen wird.

Der Sportfreund: Dorina, und welche Stärken und welche Schwächen hat Theresa?

Dorina Nahm: Wenn sie in der Abwehr vorgezogen auf der Eins spielen darf, ist sie überragend und fängt jeden zweiten Ball ab. In einer defensiven Abwehr hat sie nicht ihre Stärke, aber das ist auch schon viel, viel besser geworden. Im Angriff zeichnet sie als Rückraum-Mitte natürlich ihre Übersicht aus, und das nicht nur für den Kreisläufer, sondern sie kann alle ihre Mitspielerinnen in Szene setzen. Zudem kann sie auch selbst im 1:1 durchgehen oder mit Schlagwürfen zu Torerfolgen kommen.

Der Sportfreund: Einverstanden damit, Theresa?

Theresa Horstmann: Klingt ja nicht allzu übel (lacht). Natürlich, die Abwehr war noch nie meine Stärke, aber langsam macht mir sogar sie Spaß.

Der Sportfreund: Ihr und viele weitere A-Jugendliche der damaligen FSG Mainz / Budenheim hattet 2018 entscheidenden Anteil daran, dass die zweite Damenmannschaft von Mainz 05 Oberligameister wurde und in die Dritte Liga aufgestiegen ist. Zum Zeitpunkt des Aufstiegs stand bereits fest, dass die Spielgemeinschaft zwischen den Sportfreunden und 05 nicht fortgesetzt wird. Wie schwer oder leicht ist Euch damals die Entscheidung gefallen, die gleichzeitig in die Oberliga aufgestiegenen Sportfreunde Budenheim zu verlassen?

Theresa Horstmann: Natürlich war es schwer, weil wir Budenheim viel zu verdanken haben, vor allem Agnes. Dass Agnes nicht mehr meine Trainerin war, fand ich schon sehr seltsam und ich höre noch immer ihre Rufe von der Tribüne, selbst wenn die Halle laut ist. Aber andererseits sind wir zusammen mit so vielen anderen aus der Budenheimer A-Jugend gewechselt und haben den Aufstieg geschafft, sodass für mich die Entscheidung klar war, nach Mainz zu wechseln. Zumal wir besonders im zweiten A-Jugend-Jahr fast gar nicht mehr als Jugend zusammen trainiert und nur selten gespielt haben, sondern schon voll bei der Aktiven-Oberligamannschaft der FSG im Einsatz waren. Ich war schon traurig, aber sportlich gesehen war es das Richtige. Umso glücklicher bin ich jetzt, mit Dorina zurück in Budenheim zu sein.

Dorina Nahm: Einfach war diese Entscheidung nicht. Aber zu dem Zeitpunkt hatten wir ja schon zwei Jahre im Oberliga-Team gespielt, das während der FSG-Zeit von Mainz 05 verantwortet wurde. Dadurch wurde die zweite Mannschaft zu "meinem Team", mit dem wir die Meisterschaft erkämpft haben. Als junge Spielerin wollte ich natürlich die Chance nutzen und das Abenteuer Dritte Bundesliga auch bestreiten. Wir sind ja auch nicht einfach so gegangen: Beim entscheidenden Spiel um die Rheinhessenmeisterschaft gegen den TV Bodenheim haben wir beide gespielt, um Budenheim beim Projekt Oberliga-Aufstieg zu unterstützen. Deshalb bin ich mit einem einigermaßen guten Gewissen gegangen, auch wenn unsere Entscheidung bei vielen Leuten nicht gut angekommen ist. Letztlich hat den Ausschlag gegeben, dass wir uns den Aufstieg hart erarbeitet haben und wir wissen wollten, ob wir in der Dritten Bundesliga noch mithalten können oder nicht.

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Seite an Seite: Dorina Nahm und Theresa Horstmann (Bildmitte, über Lara Hilbert #7) feiern im April 2018 die Rheinhessenmeisterschaft. Kurz darauf steigt das Budenheimer Team in die Oberliga auf.


Der Sportfreund: Und das konntet Ihr, wie insbesondere das erste Jahr in der dritthöchsten Spielklasse gezeigt hat. Wie habt Ihr Eure beiden Spielzeiten in der Dritten Bundesliga erlebt?

Dorina Nahm:
Das erste Jahr war überragend. Wir hatten eine lange Siegesserie in der Hinrunde, und ich durfte viel spielen. Das Spiel an sich war aber um einiges schneller, und je länger die Saison war, desto öfter haben wir gemerkt, dass manche Teams einfach erfahrener und abgezockter waren als wir Aufsteiger. Das zweite Jahr verlief nicht so gut wie das erste, auch, weil wir in der stärkeren West-Staffel gelandet sind.

Theresa Horstmann: Das erste Jahr war wirklich überragend: Es hat einfach alles viel besser geklappt als wir uns das selbst vorgestellt haben. Es hat einfach nur Mega-Spaß gemacht. Das zweite Jahr hat uns zurück auf den Boden geholt und uns gezeigt, dass wir noch viel an uns arbeiten müssen.

Der Sportfreund: Was sind die Gründe, weshalb Ihr Euch nun dazu entschieden habt, zu den Sportfreunden Budenheim zurück zu kehren?

Theresa Horstmann: Wir haben beide viel mit dem Job zu tun, und es wird nicht gerade weniger. Die weiten Aufwärtsfahrten rauben viel Zeit, und ein bisschen mehr Freizeit zu haben, ist auch ganz nett. Entscheidend war, dass ich mit Dorina weiterspielen möchte. Und natürlich will ich auch wieder mit den Alt-Budis spielen.

Dorina Nahm: Ich habe im August meine Ausbildung begonnen, mit Arbeitszeiten, die mich ganz schön einspannen. Deshalb war ich seltener im Training und habe entsprechend weniger Spielzeiten bekommen. Wie Theresa schon sagte, sind die weiten Auswärtsfahrten echt eine Herausforderung: Da fällt ein ganzer Tag weg, und wenn man dann auch noch verliert, macht es noch weniger Spaß. So hatte ich nicht nur unter der Woche Stress, sondern auch am Wochenende. In Budenheim ist der Zeitaufwand ein wenig geringer, aber trotzdem noch auf einem guten Niveau. In dieser Situation hat Sportfreunde-Trainerin Diana Quilitzsch Theresa und mich davon überzeugt, dass Budenheim jetzt das Richtige für uns ist. Sie hat uns offen dargelegt, dass sie uns nicht nur spielerisch extrem schätzt, sondern auch menschlich. Trotz der Jahre in Mainz haben wir auch nie den Kontakt zu Budenheim verloren. Wir kennen das Team, und es wird toll sein, wenn wir wieder gemeinsam auf der Platte stehen können!

 

Und das sagt das Trainerduo Diana und Marcus Quilitzsch:

„Wir freuen uns sehr, dass Dorina und Theresa wieder in ihrem Heimatverein spielen wollen, zumal wir wissen, dass sie die Wahl zwischen vielen interessierten Vereinen hatten. Beide sind absolute Wunschspielerinnen, die ihre Entscheidung für die Sportfreundinnen keineswegs spontan getroffen, sondern sie sehr gründlich abgewogen haben. Das Warten auf ihre Zusagen hat sich für uns gelohnt, da beide sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend in unser Team passen: Beide haben eine herausragende handballerische Ausbildung in den bundesweit erfolgreichen Jugendteams der Sportfreunde genossen. Anschließend haben sie sich zwei Jahre lang in der Dritten Bundesliga weiterentwickelt und sind noch lange nicht am Ende ihres Entwicklungspotenzials angelangt. Trotz ihres jungen Alters verfügen sie bereits über reichlich Erfahrungen im hochklassigen Handball. Dass Theresa und Dorina auf ihren zentralen Positionen Rückraum Mitte und Kreis Mitte so gut aufeinander eingespielt sind, ist ein zusätzliches, großes Plus und insbesondere für die Oberliga ein großer Vorteil. Wir freuen uns auf die Beiden und sagen: ‚Herzlich willkommen zurück!‘“





 

 
Der Sportfreund: Auf was freut Ihr Euch am meisten, wenn Ihr das erstmals wieder mit den Sportfreundinnen in der Waldsporthalle trainieren werdet?

Dorina Nahm:
Darauf, vorher mit Theresa wieder zusammen zum Training zu laufen, wie wir das früher immer gemacht haben. Die Zeiten habe ich vermisst! Die Waldsporthalle weckt mit Sicherheit nostalgische Gefühle. Ist ja jetzt schon eine Weile her, dass ich dort gespielt habe. Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Theresa Horstmann: Definitiv freue ich mich auch, zusammen mit Dorina zur Halle runter laufen zu können. Und ich freue mich auf den weicheren Hallenboden, der nicht so weh tut. Aber die größte Freude ist natürlich, einfach mal wieder einen Ball in der „Grünen Hölle“ gegen den Pfosten werfen zu können und mit der Mannschaft zu spielen.

Der Sportfreund: Ist „Ball gegen den Pfosten werfen“ etwa Deine Spezialität?

Theresa Horstmann: Meine absolute Hass-Spezialität! Es klappt geplant, aber leider auch ungeplant im Spiel – mindestens fünf Mal, manchmal auch öfter.

Dorina Nahm: Wenn wir zum Aufwärmen „Pfosten-Ball“ spielen, will jeder Theresa im Team haben (lacht).

Der Sportfreund: Denkt Ihr, dass Ihr eine Anlaufphase brauchen werdet, um Euren Platz im Team zu finden – oder wird es so sein als wärt Ihr nie weg gewesen?

Theresa Horstmann: Ich denke schon, dass es Anlaufzeit braucht. Natürlich kenne ich ein paar Spielerinnen, etwa Anika, und deren Spielweise, aber ein paar Wochen wird die Eingewöhnung sicher dauern. Zumal ja auch viele Spielerinnen aus der Jugend nachgekommen sind, mit denen ich noch nie gespielt habe. Ich denke und hoffe aber, dass diese Phase flott gehen wird.

Dorina Nahm: Ich sehe es wie Theresa. Mit vielen Sportfreundinnen haben wir Jahre lang zusammengespielt, mit anderen noch nie. Die ersten Wochen werden sicher noch ein wenig komisch sein, aber danach ist sicher alles top.

Der Sportfreund: In der jetzt abgebrochenen Saison hätte sich die Erste Frauenmannschaft wohl bei regulärem Ende aus der Oberliga verabschieden müssen. Welche Rolle werden die Sportfreunde in der kommenden Saison spielen?

Dorina Nahm: Das Team hat sich sehr gut verstärkt. Ich kenne die Oberliga nicht mehr so gut, denke aber, dass wir mindestens einen Platz im Mittelfeld anstreben können. Dieses Jahr hätte die Mannschaft definitiv auch mehr erreichen können, wenn sie nicht so viele Langzeitverletzte gehabt hätte.

Theresa Horstmann: Ich denke auch, dass wir viel erreichen können, wenn sich die Mannschaft gut einspielt. Dorina hat Recht: Mit so vielen Langzeitverletzten kann man keine zufriedenstellende Saison spielen.



IMG_6439_700.jpg Erfolgstrainerin Agnes von Römer schwört ihr Team im Mai 2016 im Spiel um Platz 3 beim Final 4 der B-Jugend ein. Mit dabei: Dorina Nahm (#12) und Theresa Horstmann (#5).


Der Sportfreund: Anika sagte, dass sie sich nach ein, zwei Kennenlernsaisons durchaus den Drittliga-Aufstieg mit den Sportfreunden vorstellen kann. Welche Ziele habt Ihr perspektivisch mit Eurem neuen Team?

Theresa Horstmann: Ich weiß, dass Diana und Marcus sehr ehrgeizig sind und große Ziele haben. Wenn Team, Verein und Umfeld mitziehen, es in den nächsten Jahren klappt und passt - wieso nicht?

Dorina Nahm: Wäre natürlich mega als "Dorfverein" so etwas zu schaffen. Aber ich kann die Liga noch gar nicht einschätzen. Im Moment denke ich noch nicht an einen Aufstieg. Aber mal sehen, was sich in den nächsten Monaten oder Jahren entwickelt.

Der Sportfreund: Also würdet Ihr - rein hypothetisch - den Aufstieg mitmachen, auch wenn dann wieder die ungeliebten langen Auswärtsfahrten nötig würden?

Theresa Horstmann: Safe, ein Aufstieg ist etwas ganz Besonderes, da wäre ich auf jeden Fall die nächste Saison dabei!

Dorina Nahm: Da wären wir ja ganz schön blöde, wenn nicht. Vielleicht ist bis dahin die Ausbildung ja fertig und die zeitliche Belastung anders. Aber wenn wir die Meisterschaft holen, wollen wir das Team danach auch weiter unterstützen. Also ich wäre auf jeden Fall dabei!

Der Sportfreund: Wollt Ihr zum Abschluss noch etwas sagen?

Dorina und Theresa: Wir freuen uns, wieder zurück zu sein!

 


Das Interview führte Ingo Fischer.


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