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"Ich gebe immer 100 Prozent" - Paula Stommel ist Neuzugang #4


Linkshänderin Paula Stommel ist Neuzugang #4 in Diana und Marcus Quilitzschs Oberliga-Team. Foto: Sportfreunde Budenheim

„Ich gebe immer 100 Prozent“
Paula Stommel wird die Sportfreundinnen in der kommenden Saison auf der rechten Seite verstärken

Mit der 1,81 Meter großen Linkshänderin Paula Stommel stellen die Sportfreunde Budenheim ihren vierten und vorerst letzten Neuzugang für die kommende Saison vor. Im Interview erzählt die 19-jährige Studentin, wie es dazu kam, dass sie zusammen mit der mexikanischen Nationalmannschaft trainieren durfte, wie sie den Handball in ihre Familie brachte und wer ihr den Tipp gab, sich bei den Sportfreunden Budenheim vorzustellen.


Der Sportfreund: Herzlich willkommen, Paula! Du hast zuletzt beim Bundesliga-Nachwuchs der Kurpfalz-Bären in Ketsch in der A-Jugend gespielt. Warum hast Du Dich nun entschieden, zu den Sportfreunden Budenheim zu wechseln?

Paula Stommel: Aufgrund meines BWL-Studiums bin ich nach Mainz gezogen und habe nach einer guten Handballmannschaft auf Oberliga-Niveau gesucht. Mein ehemaliger Trainer aus Ketsch, Adrian Fuladdjusch, der dort auch die Damen 1 in der Bundesliga trainiert, hat mir die Sportfreunde Budenheim empfohlen. Daraufhin habe ich direkt Kontakt aufgenommen.

Der Sportfreund: Was hat sich danach entwickelt?

Paula Stommel: Zuerst hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit dem Sportlichen Leiter, Dirk Rochow, und anschließend mit Trainerin Diana Quilitzsch. Ich habe von mir erzählt und sie haben mich über das junge Team, die vergangene Saison und die perspektivischen Ziele informiert. Ich war direkt positiv beeindruckt. Der Verein und ich haben schnell gemerkt, dass das passt.


 

Steckbrief Paula Stommel

Geboren:
15. Januar 2001 in Traben-Trarbach
Aufgewachsen in Trier und Karlsruhe
Größe: 1,81 Meter
Hobbys: Viel mit Freunden unternehmen
Beruf: Studentin (BWL-Studium, 1. Semester an der Hochschule Mainz)
Wurfhand: links
Position: Rückraum rechts, Rechtsaußen

Bisherige Vereine:        2011 - 2015: TS Mühlburg

2015 - 2017: SG Stutensee

2017 - 2019: Juventus (México)

2019 - 2020: TSG Ketsch


 

Der Sportfreund: Du warst Auswahlspielerin im Badischen Handballverband. Welche Ereignisse sind Dir in besonderer Erinnerung geblieben?

Paula Stommel: Das Südcamp 2015 und die DHB-Sichtung 2016. Wir haben uns in der Auswahl untereinander alle sehr gut verstanden, und da wir uns nicht oft sehen konnten, waren die Camps oder Trainingslager immer besonders cool. Die DHB-Sichtung war natürlich etwas ganz Besonderes, da die Landesauswahlteams auf einem sehr hohen Niveau gegeneinander angetreten sind. Ich habe viel von dieser Sichtung mitnehmen können.

Der Sportfreund: Eine Besonderheit in Deiner Handball-Biografie ist, dass Du zwei Jahre lang zusammen mit der mexikanischen Nationalmannschaft trainieren durftest. Wie kam es dazu?


Paula Stommel: Aus beruflichen Gründen meiner Mutter haben wir bis zu meiner Rückkehr im vergangenen September zwei Jahre in Mexiko gelebt. Da ich weiterhin Handball spielen wollte, habe ich mich direkt nach der Ankunft in Mexiko-Stadt auf die Suche nach einer passenden Mannschaft gemacht. Ich hatte das Glück, dass mein Handballtrainer der Schulmannschaft gleichzeitig auch mexikanischer Nationaltrainer im männlichen Bereich war und er mir dadurch auch einen Kontakt zum weiblichen Bereich vermitteln konnte. Von da an habe ich dann regelmäßig dort mittrainiert.

Der Sportfreund: Du hast dort sogar ein bedeutendes Turnier – vergleichbar mit dem deutschen Länderpokal – mitgespielt. Wie war das für Dich?

Paula Stommel: Das war eine ganz besondere Erfahrung: In Mexiko wird viel härter und körperbetonter gespielt als bei uns. Handball ist in Lateinamerika noch lange nicht so verbreitet wie in Europa. Trotzdem war das Turnier, in dem die Auswahlmannschaften der einzelnen Bundesstaaten gegeneinander angetreten sind, auf einem erstaunlich hohen Niveau.


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Erfolgreich als Gast im mexikanischen Jugend-Nationalteam: Paula Stommel (obere Reihe, 2. v. r.) während ihres zweijährigen Aufenthalts in Mittelamerika.


Der Sportfreund: Nach Deiner Rückkehr aus Mexiko im vergangenen Herbst hast Du die jetzige, vorzeitig abgebrochene Saison in Ketsch gespielt – wie ist die für Dich gelaufen?


Paula Stommel: Obwohl ich in Mexiko auch Handball gespielt habe, kann man das Niveau dort nicht mit dem Niveau hier vergleichen. Deshalb war ich ziemlich im Rückstand, und es hat erst einmal eine Weile gedauert, bis ich sowohl körperlich und technisch wieder auf dem gleichen Stand war wie meine Mitspielerinnen. Zwar habe ich im Laufe der Zeit immer mehr Spieleinsätze bekommen, da aber die Saison wegen Corona so frühzeitig abgebrochen werden musste und ich auch erst im September zu der Mannschaft gestoßen bin, habe ich leider nicht so viel gespielt wie ich es mir gewünscht hätte.

Der Sportfreund: Du bist der einzige der bisherigen vier Neuzugang der Sportfreunde, der nicht wegen seines älteren Bruders mit dem Handball begonnen hat. Wie hast Du zum Handball gefunden?

Paula Stommel: Bei mir war es genau umgekehrt: Ich habe zwar auch einen älteren Bruder und zudem zwei jüngere Schwestern. Aber ich war die erste aus meiner Familie, die mit dem Handball begonnen hat - und alle anderen Geschwister haben nachgezogen (lacht). Angefangen hat es, als ich mit acht Jahren in die Handball-AG meiner Grundschule eingetreten bin. Dort hat es mir so gut gefallen, dass ich zwei Jahre später Mitglied in meinem ersten Verein, der TS Mühlburg, geworden bin.

Der Sportfreund: Wann hast Du gemerkt, dass Du über viel Talent verfügst?

Paula Stommel: Eigentlich war das schon in der E-Jugend. Später haben mich meine Trainer ins Auswahltraining geschickt und mich schon früh für die Sichtung des Teams Baden vorbereitet. Meine Trainer haben mein Potenzial von Anfang an erkannt und gefördert.

Der Sportfreund: Als 1,81 Meter große Linkshänderin bringst Du schon rein körperlich ideale Voraussetzungen für den Handballsport mit. Was für ein Spieler-Typ bist Du?

Paula Stommel: Am liebsten spiele ich im rechten Rückraum, wobei ich vergangene Saison in Ketsch auch viel auf Rechtsaußen gespielt habe und mich auf dieser Position auch wohl fühle. Handballspielen bedeutet mir sehr viel, da ich schon von klein auf damit begonnen habe und ich mir ein Leben ohne mehrmaliges Training unter der Woche und Spiele am Wochenende gar nicht mehr vorstellen kann. Ich bin ein Teamplayer, daher ist mir der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sehr wichtig. Auf dem Spielfeld bin ich bereit, alles für das Team und meine Mitspielerinnen zu geben, da wir im Mannschaftssport nur gemeinsam unsere Ziele erreichen können. Ich bin sehr ehrgeizig und gebe immer 100 Prozent, um das Bestmögliche aus mir herauszuholen. Und auch wenn es mal nicht so gut läuft wie erwartet, lasse ich nie den Kopf hängen, sondern setze mir immer wieder neue Ziele.

Und das sagt das Trainerduo Diana und Marcus Quilitzsch:

„Wir bedanken uns herzlich bei unserem Ketscher Trainerkollegen Adrian Fuladdjusch dafür, dass er Paula die Sportfreunde Budenheim empfohlen hat – das ist ein weiterer Beleg für den überregional hervorragenden Ruf unseres Vereins. Wir freuen uns darauf, Paula bei uns handballerisch weiterentwickeln zu dürfen. Sie ist ein junges Talent, das in der Abwehr ordentlich zupacken kann und im Angriff als große Linkshänderin flexibel auf der rechten Seite einsetzbar ist. Auch für unser Tempospiel bringt sie beste Voraussetzungen mit. Herzlich willkommen, Paula!“



Der Sportfreund: Was sind Deine Stärken, und an welchen Schwächen willst Du noch arbeiten?


Paula Stommel: Meine Stärken sind der Angriff aus dem Rückraum und die Abwehr, wobei ich noch an meiner Sprungkraft, Wurftechnik und Schnelligkeit arbeiten will.

Der Sportfreund: Also sind Würfe aus der zweiten Reihe Deine Spezialität – Schlagwürfe, Sprungwürfe oder beides?

Paula Stommel: Früher waren es eher Sprungwürfe. In Mexiko bin ich jedoch eher auf Schlagwürfe umgestiegen, da meine Gegenspieler meistens so klein waren, dass ich auch ohne zu springen leicht über die Abwehr werfen konnte. Nun möchte ich aber wieder meinen Sprungwurf verbessern, um die Vorteile meiner Größe bestmöglich zu nutzen.

Der Sportfreund: In der vergangenen Saison hatte Budenheim einen schweren Stand in der Oberliga. Wie, denkst Du, wird es in der kommenden Saison aussehen?

Paula Stommel: Ich bin sehr optimistisch und überzeugt davon, dass die nächste Saison besser laufen wird.

Der Sportfreund: Das heißt?

Paula Stommel: Dass ein Tabellenplatz in der oberen Hälfte möglich ist. Natürlich muss sich die Mannschaft erst einmal einspielen, vor allem, weil ja auch mindestens vier neue Spielerinnen dazugekommen sein werden. Jedoch ist genug Potenzial da, um dieses Saisonziel erreichen zu können.

Der Sportfreund: Welche Ziele hast Du perspektivisch mit den Sportfreunden?

Paula Stommel: Ich möchte mich als Spielerin auf jeden Fall weiterentwickeln und an meinen Schwächen arbeiten, aber auch als Team zusammen Erfolgserlebnisse haben. Das Ziel ist natürlich, immer einen möglichst hohen Tabellenplatz zu erreichen. Zudem ist mir wichtig, dass wir eine starke Mannschaft sind und ein gutes und eingespieltes Team werden. Ein noch etwas weiter entferntes Ziel ist der Aufstieg in die Dritte Bundesliga – den halte ich jedoch für durchaus realistisch, wenn das Team voll aufeinander eingespielt ist.

Das Interview führte Ingo Fischer.


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